Wir freuen uns über die Verbreitung der Termine. Weitere Fotos zur Veröffentlichung finden Sie auch auf der Presse-Seite.

 

21. Februar bis 29. Februar 2020

Jahresausstellung “Ceramic Artist in Residence 2019”
Eröffnung am Freitag, 21. Februar 2020 um 19 Uhr | mehr…

 

ab 4. März 2020
Offenes Atelier mit  Tanja Lažetić (Slowenien) | Jantje Almstedt (Deutschland)
Entfällt: am 27. März 2020, Freitag, 18 Uhr Abschlusspräsentation

Tanja Lažetić

Tanja Lažetić

Tanja Lažetić beschäftigt sich vor allem mit Keramik und Fotografie. Themen sind die „Zeit“ und ihre Vergänglichkeit, die Zerbrechlichkeit der Keramik, Zerstörung und Verfall in der Fotografie, oft auch Persönliches zu ihrer Identität als Frau, Mutter und osteuropäischen Künstlerin. Ihre konzeptuelle Mixed-Media-Kunst ist von gewöhnlichen Objekten, Alltagsereignissen und -ritualen geprägt. Künstlerische Aufenthalte u.a. in Paris, New York, Shanghai, London.

>>> www.lazetic.si

Jantje Almstedt

Jantje Almstedt

Jantje Almstedt erschafft aus Fragmenten neue phantasievolle Figuren und Installationen. Ihr unkonventioneller Umgang mit keramischen Materialien führten bereits zu zahlreichen künstlerischen Aufenthalten und Auszeichnungen u.a. erhielt sie den „Förderpreis Keramik im Pulverturm“ der Stadt Oldenburg 2019 oder den Frechener Keramikpreis 2018. Sie studierte Kommunikationsdesign sowie Kunst und Keramik an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle.

>>> www.jantje-almstedt.de

 

Entfällt: ab 15. April 2020
Offenes Atelier mit Ibrahim Said Marei (USA) | Viktória Maróti (Ungarn)
am 8. Mai 2020, Freitag, 18 Uhr Abschlusspräsentation

Ibrahim Said Marei

Ibrahim Said Marei

Ibrahim Said Marei lernte als Autodidakt die traditionelle Gefäßkeramik seines Vaters kennen. Der arbeitete als Töpfer im historischen Kairoer Stadtteil Fustāt, das seit Jahrhunderten für lüsterfarbene Keramiken berühmt ist. Von klein an verbrachte er sein Freizeit in dessen Werkstatt und beherrscht heute, mittlerweile in den USA lebend, die altägyptische Keramik und Geometrie der islamischen Kunst meisterhaft. Dafür erhielt er zahlreiche Auszeichnungen.

>>> www.ibrahimsaidceramic.com

Viktória Maróti

Viktória Maróti

Viktória Maróti zeigt in ihren Werken sinnliche Illusionen, die durch Verbindungen von Textilem und Porzellan entstehen, indem sie eine besondere Technik des Verwebens nutzt. Dabei werden die Grenzen beider Materialien hinterfragt und erweitert. Die hybriden Formen spielen mit den Sinnen und Erwartungen des Betrachters. Viktória Maróti hat einen Master der Keramik an der Moholy-Nagy-Universität für Kunsthandwerk und Gestaltung in Budapest erworben.

>>> www.viktoriamaroti.com

 

ab 14. Mai 2020 
Offenes Atelier mit Kate Roberts (USA) | Eliza Au (USA)
am 6. Juni 2020, Samstag, 18 Uhr Abschlusspräsentation & KULToURNACHT

Kate Roberts

Kate Roberts

Kate Roberts thematisiert in großflächigen räumlichen Installationen die Vergänglichkeit von Objekten. Ton als Staub oder in flüssiger Form bleibt hier ungebrannt. Die Werke zeigen bewusst die ursprünglichen Eigenschaften des Materials, das sonst als robust, stabil und langlebig gilt. Sie wurde 2017 vom renommierten National Council on Education for the Ceramic Arts (NCECA) ausgezeichnet und ist Dozentin für Keramik an der University of Memphis.

>> www.www.katerobertsceramics.com

Eliza Au

Eliza Au (Foto: JiXiao Tong)

Eliza Au ist inspiriert von Ornamenten, insbesondere der Arabeske, wie sie aus der Renaissance oder der islamischen Kunst bekannt ist und schafft daraus filigrane Gitterobjekte und Installationen. Für die Herstellung der dünnen Strukturen nutzt sie im 3D-Druck entstandene Formen, in die keramische Masse per Luftdruck gepresst wird. Die Kanadierin arbeitet inzwischen als Dozentin für Keramik an der University of North Texas in Dallas.

>>> https://eliza-au.squarespace.com

 

ab 2. September 2020
Offenes Atelier mit Rafi Münz (Israel) | Srinia Chowdhury (Indien)
am 25. September 2020, Freitag, 18 Uhr Abschlusspräsentation

Rafi Münz

Rafi Münz (Foto: Johan Keskipohjanmaa)

Rafi Münz ist in vielen Feldern künstlerisch zu Hause. Der bereits 1938 geborenen Künstler beschäftigt sich immer wieder mit uns Menschen, wobei er auch Symbole von Tieren oder imaginären Wesen in seinen collagenartigen Installationen und Skulpturen verwendet. Er studierte bis 1959 an der Bezalel Academy Jerusalem anschließend an der Central School of Arts & Crafts London, der Kunstgewerbeschule Amsterdam und dem Goldsmiths, der Universität London.

>>> www.rafim.com

Srinia Chowdhury

Srinia Chowdhury (Foto: Arvydas Gudas)

Srinia Chowdhury nutzt Kinderspielzeuge – vor allem einfache Karren auf Rädern, Teller oder Bestecke – als Vorlage für ihre keramischen Formen, um auf deren Oberflächen Geschichten grafisch zu erzählen. Darin thematisiert sie auf verspielte Weise ethische Themen, wie die schon früh propagierte Geschlechtsunterscheidung im Kindesalter. Sie hat in Neu Delhi und Kalkutta studiert und forscht derzeit zur Herstellung und künstlerischen Nutzung von Papierton.

>>> www.sriniachowdhury.com

 

ab 4. November 2020
Offenes Atelier mit Estefanía Valls Urquijo (Guatemala) | Janinina Myronowa (Polen)
am 27. November 2020, Freitag, 18 Uhr Abschlußpräsentation

Estefanía Valls Urquijo

Estefanía Valls Urquijo (Foto: Marko Bradich)

Estefanía Valls Urquijo ritzt und bemalt persönliche Geschichten in Form comicartiger, grafischer “Romane” auf ihre faszinierend verspielten Serien molliger, anatomisch unförmiger menschlicher Figuren und Charaktere. Dabei entstehen Bilder von Familien, Beziehungen, Eltern und Kind, Partnern, Haustieren oder Bäumen, die oft in wenigen Primärfarben gehalten sind. Sie hat künstlerische Keramik in Lwiw, Wrocław und Halle studiert und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

>>> www.evuart.com

Janinina Myronowa

Janinina Myronowa

Janina Myronowa ritzt und bemalt persönliche Geschichten in Form comicartiger, grafischer “Romane” auf ihre faszinierend verspielten Serien molliger, anatomisch unförmiger menschlicher Figuren und Charaktere. Dabei entstehen Bilder von Familien, Beziehungen, Eltern und Kind, Partnern, Haustieren oder Bäumen, die oft in wenigen Primärfarben gehalten sind. Sie hat künstlerische Keramik in Lwiw, Wrocław und Halle studiert und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

>>> www.janinamyronova.com

 

 

Diese Künstlerinnen und Künstler wurden in einer offenen Ausschreibung ausgewählt, zu der uns 96 Bewerbungen aus 36 Ländern erreicht haben. Mitglieder der Jury waren: Dr. Susanne Schwertfeger, Kunsthistorisches Institut, Christian-Albrecht-Universität Kiel; Carsten Hillgruber, Vorsitzender der Dr. Hans Hoch Stiftung, Erster Stadtrat der Stadt Neumünster; Sünne Höhn, Kulturbüro der Stadt Neumünster und Danijela Pivašević-Tenner, Künstlerin und künstlerische Leiterin des Programms “Ceramic Artist Exchange – Tandem”.

 

Jahresprogramm 2020 Faltflyer